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Kekse und Stressmanagement

Innere Keksdose gegen Selbstsabotage In der inneren Arbeit mit uns selbst hilft nicht nur eine innere Haltung, sondern auch sehr, eine Keksdose zu haben. Eine in der Vorstellung erzeugte Keksdose, keine reale. Diese imaginierte innere Keksdose ist voller eigener, positiver Kognitionen (Gedanken und Erinnerungen). Ein Keks ist eine optimistische Kognition. Diese Kekse sind Erinnerungen an kleine und große Erfolge, an wunderbare menschliche Begegnungen und schöne Momente des eigenen Lebens. Das können Augenblicke in der Natur sein oder ein schönes Konzert oder eine wunderschöne, liebevolle Begegnung mit einem Menschen. Vielleicht eine Liebesbegegnung, voller Zärtlichkeit und Hingabe. Vielleicht eine friedliche Erfahrung in der Natur. Vielleicht eine tiefe, transzendente Erfahrung, die ein Leben geprägt und zum Positiven verändert hat. All diese Momente sind deine Kekse, die du dir immer, wenn es mal schwieriger wird im Leben, als eine kleine Belohnung ins Bewusstsein bringen kannst. Keks...
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Ein besserer Mensch werden

Solange ich der Tendenz folge, ein besserer Mensch zu werden, werde ich diese neuen Kognitionen verinnerlichen: … Ich vertraue darauf, dass andere Menschen mich fair behandeln. … Ich genieße es, Menschen zuzuhören, egal, welchen Status sie haben. … Ehrlichkeit ist mir wichtiger als Freundlichkeit.  … Ich möchte authentisch sein, selbst wenn es meinem Ansehen schadet. … (nach Pablo Hagemeyer )

Lebenskunst

Das Leben optimistisch und positiv leben zu können, auf eine verträgliche Art und Weise, trotz aller Schwierigkeiten ein anständiger Mensch zu bleiben und die schöne Seite daran zu genießen, das bedeutet für mich Lebenskunst. ( Pablo Hagemeyer )

Der perfekte Optimismus fürs Leben

Und nun kommt die gute Nachricht: Es liegt in uns, optimistisch in die Welt zu blicken! Wer keiner irrationalen, optimistischen Illusion nachhängt, wäre demnach nicht normal. So die Wissenschaft. Auch wenn es abwegig ist, irrational und bekloppt klingt: Positive Illusionen sind menschlich normal! Also gesund! Irre und bekloppt? Ja? Also lass es uns tun! Optimismus immunisiert unser Glück. Also, let’s do it! Optimistische Menschen haben eine höhere Lebensqualität, Optimismus fördert einen gesünderen Lebensstil, besseres Adaptionsverhalten, mehr Flexibilität, mehr prosoziale Empathie, mehr Problemlösungsfähigkeit und effizientere Verarbeitung negativer Informationen. Man würde kritisch meinen, Optimismus würde durch die Furchtbarkeiten des Lebens ständig enttäuscht. Hier hilft diese optimistische Selbsterkenntnis weiter: Weil der Hang zum Negativen sowieso in uns angelegt ist, braucht es vier positive Kognitionen (Gedanken oder Erinnerungen), um eine negative Information zu neutralis...

Selbst-Sabotage qua Empathie-Sabotage

Empathie-Sabotage durch einfache Kognitionen Scheinbegründung durch Rationalisierung, auch wenn es dafür keine Belege gibt: »Das wird jetzt vernünftigerweise so getan.« Nachgeschobene, weitere Rationalisierung, wenn die erste Scheinbegründung nicht ausreicht: »Das haben wir schon immer so gemacht.« Verantwortungsdelegation: »Das ist halt deine Sache.« Straftendenz: »Das gehört bestraft!« Grandiositätserleben: »Ich kann mir das leisten, weil ich großartig bin!«, »Ich habe Besseres zu tun.« Täter-Opfer-Umkehr: »Selbst schuld!« Negierung: »Das stimmt nicht«, »Das ist nie passiert.« Rechtfertigung: »Das passiert dir zu Recht!« Oberflächlichkeit: »Kein Interesse.« Dehumanisierung: »Das sind keine Menschen. Das sind Tiere.« Aufmerksamkeitsbezogene Impulse: »Schau mal! Ich mache jetzt was ganz anderes und lenke mich ab!« Leistungsaspekte: »Ich muss das gut machen!« ( Pablo Hagemeyer )

Die Liebe - und die Frage, was ist man selbst

…Dann geht es darum, wirklich zu erkennen, was wir selbst sein wollen. Nur, was  ist  man selbst? Ein Mensch voller Sehnsucht nach Liebe und Zuwendung, wie ich es bin? Oder ein kastrierter, riesengroßer Rüde wie Luki, der es nicht lassen kann, überall herumzuschnuppern und (trotzdem) bedingungslos geliebt wird? Man muss vielleicht nur ganz fest daran glauben, dass man geliebt wird. Dann wird man geliebt. ( Pablo Hagemeyer)

Narzissmus - Selbstbewertung gegen Selbstsabotage

Tipp-Box Selbstbewertung gegen Selbstsabotage Prüfe dich wohlwollend, worin deine Stärken und worin deine Schwächen liegen, ohne dich dafür zu verurteilen. Erkenne, welche Kompetenzen, Talente und Begabungen du hast, also worin du dich leichttust, was einfach immer gut klappt und was du vielleicht gerade deswegen nicht so schätzt – fange damit an, deine Fähigkeiten zu schätzen. Erkenne, welche Inkompetenzen du hast, wie du damit scheiterst und ob du sie durch Übung und Training abbauen kannst. Erkenne deine schwierigen, persönlichen Charaktereigenschaften, die zu erheblichen Problemen mit anderen Menschen führen, und reduziere sie. Narzisstisch getönte Eigenschaften, die du abbauen kannst, sind Grandiositätsdenken, übertriebene Angst vor Verlassenheit, unerbittliche Anspruchshaltung, übertriebenes Misstrauen, übermäßige Selbstaufopferung zum Gewinn von Anerkennung, erhöhte Impulsivität und ungeungenügende Selbstkontrolle, übertriebenes Streben nach Anerkennung, Neigung, andere bei ...

Prüfen ob Red Flags False Flags sind

Bevor also Red Flags zur Sabotage einer möglicherweise interessanten neuen oder laufenden Begegnung führen, indem man sich und seinen Partner durch Stigmatisierung und Pathologisierung torpediert, sollte man es lieber lassen, sie zu hissen. Denn das ist Selbstsabotage in der Liebe. Also, take the ride . Verändere dich selbst. Lass dich auf etwas Fremdes und Neues ein. Und dann blicke in der Rückschau auf die eigene Veränderung, ob die vermeintliche und nicht gehisste Red Flag wirklich eine war oder ob du dich getäuscht hast. Und wenn es tatsächlich eine Red Flag war, ob sie jetzt weg ist. Red Flags können nämlich auch verschwinden. Es ist auch ein Märchen, dass sich Narzissten nicht verändern können. Alles unreflektierte und ahnungslose Pathologisierung. Leider. Wir können uns in unseren genetisch determinierten Grenzen immer etwas ändern und unserem Persönlichkeitsstil feilen. Ausnahmen bestätigen die Regel, und man kann an jemanden geraten, der schwer änderbar ist. Oder wir können se...

einfach mal kryptisch von der Seele schreiben (Teil 10)

Hier versuche ich, weitere Punkte  zu verbalisieren, die darauf hinweisen, dass ich über Beziehungen zu Frauen hinaus insgesamt in Sachen Beziehungen manchmal Sorgen und Nöten habe beziehungsweise mir selbst mache. Meine Ex-Frau meinte, in vorwurfsvollem Tenor, ich sei zu blauäugig, zu naiv. Ich war sehr geknickt, als ich das hörte und war der festen Überzeugung vertrauensvoll zu sein, sei doch eigentlich gut. Ist es aber nur eingeschränkt. Ich offenbare zu viel von mir. Was anscheinend in engeren Beziehungen dazu verleitet, mich zu verletzen oder das einfach als zu viel zu empfinden. Ich weiss es nicht. Ich erwarte irgendwie auch, dass das Gegenüber genauso offenherzig und "kommunikativ" ist, was sie jedoch eben nicht sein müssen. Mir fällt gerade ein, was, glaube ich, auch nicht gut ist, dass ich Rituale installiere, wie tägliches Gute-Nacht-Sagen und Guten-Morgen-Sagen oder schreiben. Wenn so ein Ritual dann unterbrochen wird, bekomme ich Angst, nämlich Verlustangst. Irgen...

einfach mal kryptisch von der Seele schreiben (Teil 9)

Ich glaube, in Sachen Beziehungen bin ich nicht gerade gut. Ich weiß es nicht. Jedenfalls geben mir die Frauen, mit denen ich ernsthaft zusammen war und bin, das Gefühl, ich sei irgendwie nicht gut. Sie seien gut. Gut heisst, Alles richtig machen. Wobei ich stets dem Eindruck erliege, dass die Frauen Alles richtig machen. Und das kommt so: in der Anfangsphase der Beziehung sage ich regelmäßig solche Sätze wie, mach ruhig, es soll dir gutgehen, ich bin flexibel. Übersetzt also: hier, bitte, schubs mich rum, ich habe keine eigene Meinung. Bis es mir dann irgendwann reicht. Dann wundern sich die Frauen und zeigen naturgemäß ihre Abwehrstrategien. Woraufhin ich darüber nachdenke und zu dem Schluß komme, dass ich überreagiert habe. Ich soll mich Mal nicht so anstellen - und womöglich das Ende der Beziehung riskieren. Circulus vitiosus. Ich bin doch schließlich total verliebt. Die jeweiligen Frauen sind da viel mutiger, sie spielen scheinbar mit dem Ende der Beziehung. Das ist nämlich der nä...

ChessBase ist nicht mehr in Ordnung

ChessBase ist von einem Russen, Timur Turlov (Freedom Holding Corp), übernommen worden. Das geht angesichts Russlands Angriffskrieg überhaupt nicht. Das meint auch das Geldinstitut, die Haspa , bei dem ChessBase ein Geschäftskonto hatte, und hat dieses Konto zum 01.10.2026 gekündigt. ChessBase ist nicht mehr in Ordnung. Ich persönlich kaufe dort nichts mehr.

Humorlosigkeit und Wahn

Wir Menschen sind die intelligentesten und zugleich wahnhaftesten Wesen auf diesem Planeten. … Paradoxerweise löst Humorlosigkeit anderer bei mir Witzelsucht aus, was nicht immer hilft. Ein interessantes Merkmal wahnhafter Menschen ist ihre Affektstörung - sie sind humorlos. Wer differenziert auf die Welt schaut, sieht ihre Brüche und kann sie mit Humor glätten. Wer schwer wahnhaft, depressiv, schizophren oder gar akut psychotisch ist, verliert diesen distanzierenden Affekt. ( Pablo Hagemeyer )