Kritisch sind meine Verlustängste in den Beziehungen zu meinen Frauen. In Bezug auf Menschen, denen ich im Alltag begegne, die zum Teil meine Freund*innen sind, kenne ich keine Verlustangst. Wenn es nicht mehr passt, passt es nicht mehr. Aus. In den Beziehungen mit meinen Frauen habe ich es erlebt, dass ich, erstens, wie ein kleines Kind bedürftig bin. Und aber auch, zweitens, ein erwachsener Mann bin. Mein darunter liegendes Thema in der Liebe ist die Frage, ob es wirklich um mich geht. Wenn ich hier Zweifel habe, dann kann ich verbal blöde werden. Ich werde ungerecht und überspitze, um eine "echte" Reaktion zu provozieren. Anschließend gerate ich in die Trauer, ob ich damit alles kaputt gemacht habe. Ich ertappe mich dabei, dass ich Angst habe, die geliebte Frau zu verlieren (sic!). Und ich relativiere alles, was ich zuvor gesagt habe. Ich bin mir in solchen Situationen unsicher, ich bin da nicht geübt darin. Andererseits neige ich dazu, mich in Beziehungen unterzuordnen. ...