Die essenzielle Unterscheidung, die ich in Beziehungssituationen treffen muss, ist, wer bin ich, wer ist die andere Person!? Wenn ich diese Unterscheidung nicht hinbekomme, dann verliere ich mich. Und: ich bin immer ich, die anderen sind immer die anderen - also sind deren Probleme/Aufträge ihre und nicht meine. Ich für mich mache Alles ein Schritt nach dem anderen. Alles andere ist - erneut- ein Schritt in die Selbstentfremdung. Und Selbstentfremdung ist der Anfang vom Ende so wie diese Selbstentfremdung ein bestimmendes gleichzeitig krankmachendes Kennzeichen unseres Lebens in unserer heutigen (modernen) Gesellschaft ist. Alles auf die eine oder andere Art krankmachend. Seelisch wie körperlich!
Was heisst das alles!? Ich werde Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit tanken. Ich werde ein naisgeiles Leben führen. In punkto Selbstbewusstsein höre ich damit auf, mich zu erklären. Wenn ich meine, ich spüre etas Abneigung gegen mich oder jemand zweifelt an meiner Integrität, meiner Zuverlässigkeit, meiner Liebe (weil ich Mal meine Meinung äußere), dann werde ich nicht mehr länger versuche eventuell aufkommender Disharmonie vorzubeugen, indem ich mich erkläre. In punkto Selbstbewusstsein werde ich mir positive innere Dialoge angewöhnen. Also zunächst mal schauen, was ich da innerlich so zu mir sage. Das ändere ich. In punkto Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit ist es hilfreich meine Stärke auszuspielen, besonders in Situationen, in denen meine Bindungssysteme aktiviert werden. Meine Stärke ist das rationale Denken. Das impliziert, dass ich mir nicht immer gleich Alles so zu Herzen nehme! Das gilt es auch dann einzuschalten, wenn mich geliebte Personen in ihren Film reinziehen (woll...