Gleich vorweg: Ich schlage auf keinem Bindungstest "schlecht" aus. D.h., ich bin ein sicher gebundener Typ (Typ B). Ich habe ganz normale, i.e. begründete, Verlustängste. Verlustängste sind aktuell dominierend bei mir. Und zwar in der Form, dass ich darunter leide. Hoher Puls, Ängste, Grübeln, Gedankenkreisen um die Person/Beziehung. Das bedeutet gleichzeitig, dass ich in für mich unüblicher Weise klammerndes oder sagen wir eher bedürftiges Verhalten in der Beziehung zeige. Total ungewohnt, ich kann mich nicht aus der Beziehung lösen. Diese Frau aktiviert meine Bindungssysteme. Das geschilderte ungewohnte Beziehungs-Verhalten ist der Situation geschuldet. Die Partnerin lebt ihrerseits mit einem 18 Jahre älteren Ex-Partner im gemeinsamen Haus in Form einer Wohngemeinschaft zusammen. Dabei führt der Ex-Partner noch Tätigkeiten aus, die zu einer alten Ex-Partnerschaft gehören. Er hat meine Partnerin zum Beispiel in die Klinik gefahren und wieder abgeholt. Dafür kam ich nicht in ...
Nähe und Distanz, der Wechsel von Nähe und Distanz sind natürliche Teile einer gesunden Beziehung und ich bin sicher, auch wenn meine Partnerin nicht immer bei mir ist.