Der Akt des Re-parenting hilft mir, meine Einzigartigkeit anzunehmen, ohne zu urteilen, als würde ich mich mit den Augen eines liebenden, gütigen Elternteils betrachten. Re-parenting kann heißen, dass ich lerne, Nein zu sagen, wenn es erforderlich ist, meine eigenes Wohlergehen an erste Stelle zu setzen. Re-parenting kann bedeuten, dass ich mir positive und bereichernde Beziehungen suche, meine Makel und Unzulänglichkeiten annehme und erkenne, dass ich Liebe und Zuwendung verdiene. Re-parenting kann so aussehen, dass ich auf meine Bedürfnisse achte und Schritte unternehme, um sie zu erfüllen, etwa indem ich mir Ruhe gönne, mir Auszeiten nehme, Grenzen setzte, körperlich aktiv werde oder mir, fall nötig, professionelle Hilfe suche. Re-parenting kann sein, dass ich Wege finde, mich selbst etwas besser zu verstehen, um zu mehr Selbstliebe und Selbstakzeptanz fähig zu sein. Re-parentingkann heißen, dass ich geduldig mit mir umgehe und mir Raum für Wachstum und Heilung zugestehe, wie lieben...
In Sachen Kommunikation/Interaktion stammt von Paul Watzlawick das Zitat: „Gedacht ist nicht gesagt, gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden, verstanden ist nicht gewollt, gewollt ist nicht gekonnt, gekonnt und gewollt ist nicht getan und getan ist nicht beibehalten.“