Zu meinem gegenwärtig mich beschäftigenden beziehungsweise irritierenden Lebensthema kann ich noch grundsätzlich sagen, dass es mich grundsätzlich entlastet, wenn ich keine Verlustangst habe. Wenn ich meine Freundin verliere, dann ist es so. Hierzu passt das Gelassenheitsgebet in Bezug auf Dinge, die ich nicht ändern kann hinzunehmen.
Ich kann nicht von mir erwarten ständig positiv zu sein. Auch nicht für die positive Stimmung meiner Mitmenschen zuständig zu sein. Dafür war ich bei meiner Mutter als Kind und Jugendlicher zuständig, apropos meine Biographie.
Wichtig ist auch mir nicht über alles Gedanken zu machen, Dinge vorauszuplanen. Daraus entstehen Sorgen. Ziel ist die Zeit mit meiner Freundin zu genießen.
Auch möchte ich mir bereit seit langer Zeit angewöhnen, nicht ständig zu antworten und damit in der Defensive zu sein, sondern zu fragen. Das hält andere auch zukünftig davon sich hinter dem Fragen zu verstecken beziehungsweise das Fragen zu benutzen.
Ich werde einfach oft "Gaaanz genau..." kommentieren beziehungsweise, wie ich mal in der Vergangenheit häufiger drauf hatte, einfach zu entgegnen: "Ich bin zu alt für den Scheiß." oder "Lasst mich da raus."
Wichtig ist halt auch: Verantwortung da belassen wo sie hingehört - dann brauche ich mich nicht aufzuregen. Das ist essenziell für Blutdruckpatienten! Unter anderen war ich 8 Jahre lang Vorsitzender Betriebsrat. Ich hänge mich da null mehr rein.
Natürlich gilt die eben benannte Maxime für das private Leben, die privaten Emotionen ganz genau so.
Ein praktikables Werkzeug zur Stressbewältigung ist die Atmung: 4 s einatmen - 7 s ausatmen - 11 Minuten lang.
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