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ACTA - saugeheimes Gift

Da gehe ich - mittlerweile - frohen Mutes durch die Strassen, schaue so um mich, bin froh, dass ich in einer Demokratie lebe; ich entwickele keinerlei körperliche Verkrampfungen wegen irgendwelcher staatlicher Repressalien. Und sowieso, ich lebe nach dem Grundsatz: so wie es in den Wald hereinschallt, so schallt es auch heraus (völlig frei nach Kants Kategorischem Imperativ) - und da ich keinen Lärm mag...

Ein Äquivalent zu diesem Freiheitsgefühl wächst und gedeiht im Internet beziehungsweise im Web2.0, eine der großen Errungenschaften unserer Zeit,  nun schon seit über einem Jahrzehnt; meine dortigen Spaziergänge sind immer durchaus beschwingt und schon gar nicht angstbesetzt. Unter anderem hat dieses Freiheitspotenzial (pathetisch: Quelle für Freiheit) dazu beigetragen einige von diesen schwachsinnigen und eben gar nicht demokratisch gewählten Machthabern aus der Welt zu schaffen.

Und, was ist? Das, was wir beziehungsweise unsere vielzitierten Vormütter und Vorväter an Freiheit geschaffen haben, wollen jetzt - so sieht es zumindest aus - einige Macchiavellisten und Reaktionäre eben dort im Internet, im Web2.0 mit ihrem Gesäß wieder einreißen.



Ich bin der Ansicht, dass dieses ACTA-Ding wieder nur als Kriegsschauplatz inszeniert worden ist; alle und jeder stürzen sich darauf - am Ende wird das Ding ganz anders heißen und es wird schon längst irgendwo im Hintergrund genau an so etwas gestrickt.

Was kann ich sagen? Was kann ich machen?

Ich hoffe nur, ich werde mich nicht beeindrucken lassen. Und ich hoffe, dass ich auch weiterhin und im Web2.0 umherspazieren kann, ohne dass ich Angst haben muss, dass irgendein geldgeiler Mensch oder irgendein geldgeiles Unternehmen mir auf Teufel komm´ raus und völlig missgünstig Angst-Verspannungen verpassen will. - Dann können "die" mich aber Mal erleben...

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