Innere Keksdose gegen Selbstsabotage
In der inneren Arbeit mit uns selbst hilft nicht nur eine innere Haltung, sondern auch sehr, eine Keksdose zu haben. Eine in der Vorstellung erzeugte Keksdose, keine reale. Diese imaginierte innere Keksdose ist voller eigener, positiver Kognitionen (Gedanken und Erinnerungen). Ein Keks ist eine optimistische Kognition. Diese Kekse sind Erinnerungen an kleine und große Erfolge, an wunderbare menschliche Begegnungen und schöne Momente des eigenen Lebens.
Das können Augenblicke in der Natur sein oder ein schönes Konzert oder eine wunderschöne, liebevolle Begegnung mit einem Menschen. Vielleicht eine Liebesbegegnung, voller Zärtlichkeit und Hingabe. Vielleicht eine friedliche Erfahrung in der Natur. Vielleicht eine tiefe, transzendente Erfahrung, die ein Leben geprägt und zum Positiven verändert hat.
All diese Momente sind deine Kekse, die du dir immer, wenn es mal schwieriger wird im Leben, als eine kleine Belohnung ins Bewusstsein bringen kannst. Kekse naschen ist dazu da, dranzubleiben und weiterzumachen. Kekse neutralisieren die Anstrengungen und belohnen. Ich zum Beispiel stelle mir einen schönen leckere amerikanischen Cookie vor, den ich mir ab und zu zwischendurch und als Belohnung nach einer Anstrengung gönne.
Das großartige daran ist: Diese Sorte Kekse macht glücklich und nicht dick.
(Pablo Hagemeyer)
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