Hier versuche ich, weitere Punkte zu verbalisieren, die darauf hinweisen, dass ich über Beziehungen zu Frauen hinaus insgesamt in Sachen Beziehungen manchmal Sorgen und Nöten habe beziehungsweise mir selbst mache.
Meine Ex-Frau meinte, in vorwurfsvollem Tenor, ich sei zu blauäugig, zu naiv. Ich war sehr geknickt, als ich das hörte und war der festen Überzeugung vertrauensvoll zu sein, sei doch eigentlich gut. Ist es aber nur eingeschränkt. Ich offenbare zu viel von mir. Was anscheinend in engeren Beziehungen dazu verleitet, mich zu verletzen oder das einfach als zu viel zu empfinden. Ich weiss es nicht. Ich erwarte irgendwie auch, dass das Gegenüber genauso offenherzig und "kommunikativ" ist, was sie jedoch eben nicht sein müssen.
Mir fällt gerade ein, was, glaube ich, auch nicht gut ist, dass ich Rituale installiere, wie tägliches Gute-Nacht-Sagen und Guten-Morgen-Sagen oder schreiben. Wenn so ein Ritual dann unterbrochen wird, bekomme ich Angst, nämlich Verlustangst.
Irgendwie ist das Thema Beziehung einfach schwierig für mich.
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