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Tod und Veränderung

Das Geringste, was der Tod darstellt, ist eine Zäsur im Leben - auch für die vom Tod nicht direkt Betroffenen.

Das heißt, meine persönliche Veränderung wird (hoffentlich) die sein, dass ich meine Invektiven zurückfahre: Meine Erkenntnis ist, dass ich dadurch sowieso nichts ändere, nichts in punkto Kinderpornographie und nichts an den (wenigen) Fehlentwicklungen in der Politik, nichts an der grassierenden Doppelmoral und so weiter und so fort - nur mein eigener Energiehaushalt, in Form meiner Nerven, wird unnötig beeinträchtigt.

Ich werde mich zukünftig mehr an Loriot (und Feyerabend) halten - die Ordnung unterwandern durch Gags. Ich fand Loriots Sentenz so schön und beruhigend - gerade auch im Hinblick auf das bereits zur Genüge erwähnte aktuelle Todesereignis: Ich bin Pessimist im Kleinen (Alltag) und Optimist im Großen. - Es wird sich alles qua Selbstorganisation zum Guten finden!

Hermine sagt: Hü-hüpf.

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